Mediation

Sie haben im Unternehmen einen Konflikt, der sich intern nicht mehr lösen lässt und zu einer zunehmenden Belastung für alle Beteiligten führt? Die Wirtschaftsmediation bietet ein erfolgreiches und nachhaltiges Verfahren, um Konflikte zu lösen und die Arbeitsfähigkeit wiederherzustellen. Dabei führen ca. 80 bis 90 Prozent der Mediationen zu einer Einigung.

Ziel einer Mediation ist es, eine für alle Seiten positive und auf die Zukunft gerichtete Vereinbarung zu finden. Als Mediatorin führe ich sie neutral, allparteilich, sachgerecht und kompetent durch das Verfahren und unterstütze Sie dabei, eine gemeinsame Lösung zu erarbeiten, die es Ihnen ermöglicht, wieder gut zusammenzuarbeiten und ein konfliktfreies Miteinander zu erreichen.

Ich unterstütze Sie bei folgenden Konfliktfeldern:

  • Konflikte in und zwischen Teams
  • Konflikte innerhalb der Geschäftsführung sowie zwischen Geschäftsführung und Mitarbeitenden
  • Arbeitsstreitigkeiten
  • Unterstützung bei Organisationsentwicklung und Veränderungsprozessen
  • Unternehmensnachfolge
  • Konflikte mit Geschäftspartnern, Kunden, Lieferanten
  • Konflikte in Familienbetrieben
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Die Wirtschaftsmediation bietet gegenüber einem Gerichtsverfahren zahlreiche Vorteile. Sie ist in der Regel deutlich kostengünstiger, das Miteinander wird erhalten bzw. wiederhergestellt, die gefundenen Lösungen sind individuell, interessengerecht und Ergebnis einer gemeinsamen Anstrengung.

Wie ist der Ablauf einer Mediation?

Eine Mediation verläuft üblicherweise in fünf Phasen:

Vor Beginn der eigentlichen Mediation wird grundsätzlich geklärt, ob der Fall mediationstauglich ist. Es wird festgelegt, wer an der Mediation teilnimmt und kurz darauf eingegangen, welche Erwartungen die Teilnehmer haben. Sind diese Punkte geklärt, stellt der Mediator den Medianten den Ablauf der Mediation vor. Gemeinsam werden grundlegende Verhaltensregeln festgelegt (in der Regel: sich ausreden lassen, wertschätzendes Miteinander), eine Mediationsvereinbarung wird geschlossen.

In Phase 2 stellen beide Medianten dem Mediator nacheinander aus eigener Sicht den Konflikt dar. Der Mediator achtet dabei auf etwa gleiche Redeanteile. Die Kommunikation zwischen den Medianten erfolgt ausschließlich über den Mediator Er hört aktiv zu, spiegelt, fasst zusammen, formuliert um und fragt nach. Ziel dieser Phase ist es, eine erste Themensammlung zu erstellen, über die gesprochen werden soll.

In Phase 3 werden die Hintergründe des Konflikts geklärt. Häufig spricht man hier vom „Herzstück“ der Mediation. Dabei geht es darum, die (häufig verborgenen) Interessen, Sichtweisen und Bedürfnisse der Medianten herauszuarbeiten und so nach und nach zu einem neuen Verständnis der Konfliktsituation zu gelangen. Ziel ist es, mithilfe des Mediators eine „metaphorische Brücke“ zwischen den Medianten entstehen zu lassen.

In Phase 4 werden Lösungen erarbeitet. Dies erfolgt in der Regel durch ein vom Mediator moderiertes Brainstorming. Ideen werden zunächst einfach nur „gesammelt“ und noch nicht bewertet. Erst nach Beendigung dieser Ideensammlung entscheiden die Medianten gemeinsam, welche Lösungen sie für sinnvoll und machbar halten. Mithilfe des Mediators werden diese Lösungen schließlich so detailliert wie möglich ausgearbeitet und schließlich festgelegt.

In Phase 5 wird die Abschlussvereinbarung getroffen und festgehalten. Gegebenenfalls erfolgt eine juristische Prüfung. Beide Medianten sowie der Mediator unterzeichnen die Vereinbarung.

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